Natur & Heim GmbHAbdichtung und Ökologie am Bau

Extensive Dachbegrünungen sind eine ökologische Alternative zu konventionelle Dächern.
Referenzen
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Auch gestalterisch anspruchsvolle Extensivbegrünungen sind möglich.
seit
27 Jahren
Es entstehen auf den Dächern blühende Landschaften mit hohem ökologischen Mehrwert und nachweislicher Erhöhung Dach-Haltbarkeit.
Große
und kleine
Dächer
Auch im privaten Bereich sind die Vorteile einer Dachbegrünung sehr groß.
Berlin - alle neu gebauten Flachdächer sind und werden begrünt.
Die Vorteile überwiegen.
Ganze Park-Landschaften können auf Dächern angelegt werden.
Durch die Dachbegrünung entsteht ein optimaler Oberflächenschutz und gleichzeitig Kühlung der darunter liegenden Räume.
Eine große Vielfalt an Sedumarten lassen viel Gestaltungsspielraum und das nicht nur auf Flachdächern.
Die Vorteile eines Gründaches überwiegen im kaufmänischen als auch- betriebswirtschaftlichen Bereich...

Dachbegrünungen - Flachdächer - Gründächer

Historischer Rückblick

Schon vor tausend Jahren wurden im kalten Norden Europas grüne Dächer eingesetzt, um sich vor den Unbilden des Klimas zu schützen.
Aus den vorhandenen Werkstoffen - Holz und Erde - wurde das Haus errichtet: Die Stämme waren die tragenden Teile, ihre Rinden das Abdeckungsmaterial.
Und damit das Paket nicht bei Orkan weg geweht wurde, erhielt es eine Last aus dicken Rasensoden. In Deutschland wurden vor 100 Jahren bewachsene Dächer - Gründächer aus Brandschutzgründen errichtet.
Mit dem Wachsen der Städte nahm auch die Kriminalität zu. Licht in den Straßen half hiergegen.
Steinkohle wurde dazu vergast. Den Abfallstoff Teer verwendete man zur Abdichtung der ersten flachen Dächer.
Da dieser Teer aber genau so gut brannte wie die Steinkohle schützten die Baumeister die Abdichtung mit einer Abdeckung aus unbrennbaren Mineralstoffen wie Sand und Kies.
Das Material war auf der Baustelle vorhanden. Der Kalk aus den Mörtelresten pufferte die auch schon damals vorhandene Versauerung ab.
Vegetation stellte sich von selbst ein durch ultrafeine Saaten, die der Wind heranbrachte.

Ökologie, Aufbau, Funktion

Heute werden bewachsene Dächer / Gründächer aus Ökologischen Gründen errichtet.
Ökodächer halten wirksam Regenwasser zurück und entlasten so die Kanalnetze.
Ökodächer / Gründächer dämpfen denn Luftschall. Pflanzen produzieren Sauerstoff und verbrauchen Kohlenstoffdioxid.
Gründächer filtern den Staub aus der Luft und sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere der Trockenrasengesellschaften.
Das ist ein Bereich, der neben den Feuchtgebieten zu den seltenen Ökosystemen wurde.

Statik

Der einzige Nachteil bewachsener Dächer bzw. einer Dachbegrünung ist ihre Last, die des Substrates und der Vegetation.
Diese Lasten sind aus der Sicht des Statikers immer im schwersten - also wassergesättigtem Zustand - anzusetzen.
Damit die Dachbegrünung nicht beim nächsten Orkan vom Dach geweht wird, muss sie eine bestimmte Menge wiegen, da ja der Gründachaufbau nicht mit dem Untergrund verbunden ist und deshalb abheben kann.
Die Auflastmengen regelt die DIN 1055 Blatt 4. Rand- und Eckbereiche von Dächern sind durch die höheren Soglasten entsprechend zu verstärken oder durch Grobkies oder Plattenbeläge zu sichern.

Abdichtung und Wurzelschutz

Bewachsene Dächer / Gründächer müssen dauerhaft wasserdicht sein.
Nur flexible Abdichtungen können eine absolute Wasserdichtigkeit und dauerhaften Wurzelschutz gewährleisten.
Hochpolymere Dichtungsbahnen seit mehr als 30 Jahren erfolgreich im Einsatz, so z. B. beim Umweltbundesamt, der ersten ökologischen Siedlung in Hannover und in vielen anderen Projekten dauerhaft dicht und wurzelfest.

Substrate

Substrate dürfen nicht dauernd im Wasser liegen.
Wasser muss vom Dach.
Dazu gehören 2 Gefälle.
Bei Null-Grad muss eine mineralische Flächendränage oder ein stark dränfähiges Substrat eingebaut werden.
Warum? Bei Staunässe bekommen weder Pflanzenwurzeln noch die Mikroorganismen genügend Luft, Sauerstoff.
Sie sterben ab und organische Säuren lassen den pH-Wert sinken.
Ist Gefälle im Dach, darf keine Dränage eingebaut werden.
Sie würde das Wasser, das die Pflanzen als Kühlmittel gegen die Strahlung der Sonne benötigen, nur noch schneller abführen.

Dachstauden und -gräser

Klima und Boden beeinflussen das Wachstum von Pflanzen der Dachbegrünung.
Auf den oft sehr dünnen Substraten der Dachflächen schaffen es nur noch ,,Extremisten".
In der Entwicklung durch die Jahrtausende mussten sich Pflanzen an veränderte Bedingungen anpassen. Sollten trockene Standorte dauerhaft besiedelt werden so mussten Strategien her, die das Überleben sicherten.
Der Wasserhaushalt musste optimiert werden.
So verringerten z. B. einige Gräser ihren Blattquerschnitt. Sie setzten damit die Verdunstungsrate stark herab.
Andere Arten bildeten eine lederartige Blattoberfläche und erreichten damit den selben Effekt.
Wieder andere schützten sich vor dem Wind durch eine Behaarung.
Um extremste Bedingungen des Standortes, wie Strahlung, Wassermangel, Temperatur und Wind auszugleichen halten Dickblattpflanzen - Sukkulenten - das Wasser in den Blättern.
Wiederum andere Überlebensstrategien zeigen Zwiebel- und Knollengewächse.
Hier werden Nährstoffe und Wasser unterirdisch gespeichert.
Alle anderen Arten, die diese Möglichkeiten nicht haben, vertrocknen auf den extremen Standorten.
Pflanzen benötigen - wie wir - Wasser und Nährstoffe.
Organische Mengen im Substrat sichern die Startsituation der Pflanzen mit Nährstoffen.
Fehlen diese, z.B. bei Mineral-Substraten, so müssen hier Nährstoffe nachgeführt werden.

Vertrauen Sie Ihre Dachbegrünung nur den Spezialisten an.

Referenzen

Die Firma Natur & Heim GmbH hat sich als Ausführungsbetrieb zuverlässiger Gründächer / Dachbegrünungen einen guten Namen gemacht.
Wir sind spezialisiert auf unterschiedlichste Abdichtungstechniken und Begrünungsaufbauten.
Auszug aus unseren Referenzen und Projekten über 1.500 m²

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